Samstag 29. April 2017, unglaubliches Saisonfinale im Freiraum. Normal muss man ja um diese Jahreszeit schon etwas weiter fahren und auch in höhere Lagen. Aber heuer oder speziell an diesem Wochenende war das nicht nötig.
Wir sind gleich rauf zum Rauhkopf und den nordseitigen Hang abgefahren, schaut euch das Foto an, es war idealer Powder.
meine Frau Christa hat hier die linke Spur vorbildlich angelegt, Respekt!
Anschließend Aufstieg zum Tanzeck. Abfahrt zur Krottentaler Alm, hier wurde der Schnee schon schwer, weil die Sonneneinstrahung sehr groß wurde. Aufstieg via Taubensteinhaus wieder zum Rauhkopf.
Nach einer kurzen Pause unter dem Gipfelkreuz des Rauhkopfs nochmal die nordseitige Abfahrt. Die Nordseite war auch um ca. 13:00 Uhr noch sehr gut. Im unteren Bereich wurde es dann natürlich schon sehr weich. Aber immerhin konnte man um diese Zeit noch ohne Steinkontakt bis zum Parkplatz abfahren.
Eine verrückte Saison neigt sich jetzt wahrscheinlich im Freiraum doch dem Ende zu. Meine erste Tour im Freiraum war am 13. November und nun diese Tour am 29. April, das ist fast ein halbes Jahr Sktitouren im Freiraum, unglaublich.
Skitour am 21. April 2017 zum Tanzeck und zum Rauhkopf. Absolut hochwinterliche Bedingungen. Ich bin 2 mal die Rauhkopfabfahrt gefahren, Powder vom Feinsten. Die gesamte Tour, auch die Talabfahrt ohne einen Steinkontakt.
Heute haben wir eine Tour vom Taubensteinparkplatz zum Tanzeck gemacht. Die Verhältnisse waren so grandios dass wir bei der Schnittlauchmoosalm abgefahren sind zum Sattel und auf den Rauhkopf aufgestiegen sind.
Der Hang (NO) vom Raukopf war ein absoluter Traum.
Dann Aufsteig zum Tanzeck und Abfahrt zur Krottentaler und bis zur Weggabelung nach Geitau. Aufstieg zum Taubensteinhaus, nach einem Getränk am Taubensteinhaus weiter wieder zum Rauhkopf.
Die Abfahrt vom Raukopf (NW) war gigantisch. Super Tourentag mit drei hochklassigen Abfahrten im besten Powder. Dabei kann die Runde durchaus als ausgewachsenen Skitour ins Logbuch eingetragen werden.
Am Sonntag den 29. Januar 2017 bin ich vom Spitzingsee aufgestiegen zum Tanzeck. Mein Plan war vom Tanzeck aus anschließend auf den Hochmiesing aufzusteigen.
Pause am Tanzeck, frühlingshafte VerhältnisseBei frühlingshaften Verhältnissen bin ich vom Tanzeck nach eiuner kleinen Pause durch die Rinne abgefahren. Vorbei an den Krottentaler Almen und anschließend auf der Forststraße weiter talauswärts. Bei der Weggabelung (auf ca. 1.300 Hm) wieder auffellen und Anstieg zum Hochmiesing. Das ging super und genauso wie ich mir es ausgedacht hatte. Am Gipfel des Hochmiesing Brotzeit bei herrlicher Kulisse, nun war mein Plan gemütlich über die Westrinne abzufahren und via Taubensteinhaus zum Auto zurückzufahren.
Doch dann kam ich ins Gespräch mit einem anderen Skibergsteiger, dieser hat sich für die Nordabfahrt vom Hochmiesing nach Geitau interessiert. Nun wir kamen ins Gespräch und haben beschlossen gemeinsam diese „legendäre“ Abfahrt anzugehen.
Vom Gipfel des Hochmiesing steigt man zunächst genau nach Norden einige Meter zu Fuß ab. Dann Ski anschnallen und der Blick geht über eine kleine Kante in die obere, wirklich super steile Rinne, da rutscht einem das Herz in die Hosentasche. Diese Rinne haben wir gequert, hier sollte man auf keinen Fall stürzen, sonst geht es weit runter. Nach einer weiteren Felsrippe gelangt man in die nächste Rinne oben auch noch super steil und eng, aber nach unten hin weitet sich die Rinne und wird schließlich zu einem breiten Kar.
Die Hochmiesing-Nordabfahrt, von unten beim Übergang in ein breites Kar.Das war eine meiner beeindruckendsten Abfahren im Rotwandgebiet. Die Abfahrt ist wirklich nichts für schwache Nerven und man muss absolut sicher auf dem Ski stehen. Wir hatten am Sonntag Lawinenstufe I, da kann man das Unternehmen wagen. Bereits bei II würde ich in diese Abfahrt nicht mehr einfahren. Wir sind dann schließlich gemütlich bis zu den ersten Häusern von Geitau abgefahren. An dieser Stelle nochmal besten Dank für den Skibergsteiger Ulli aus Rosenheim.
Skibergsteiger Ulli in der Nordabfahrt.Noch die Daten zur Tour:
Am Donnerstag den 12. Januar fand in dieser Saison (2016/2017) die erste Nachfeierabend/Nachtskitour statt.
Michael D. (Wadlbeiser) 2 * Alex (Fuchs und Rupp) und Sailermich rauf zum Taubensteingipfelstüberl.
Gute Bedingungen, das Wetter hat im Anbetracht des nahenden Sturmtiefs noch gut hergehalten und wir hatten gute Sichtverhältnisse und keinen Niederschlag.
Nach einer Erfrischung auf dem Gipfelstüberl sind wir bei ausgezeichneten Schneeverhältnissen abgefahren.
Jetzt ist die Zeit für die Hochtouren, wir sind die letzten zwei Jahre jeweils im März auf die Winnebachseehütte gegangen, heuer also Anfang April.
Die Teilnehmer heuer sind Walter, Mich, Robert, Alex und Tom, leider kann der Gladiator verletzungsbedingt heuer nicht mitfahren. Am Freitag den 08. April gehts los, wir (Mich, Alex und Tom) fahren nachmittag vom Büro aus los Richtung Ötztal. Walter und Robert sind schon mittag losgefahren. Nach Rücksprache mit Michl, dem Wirt von der Winnebachseehütte, steigen wir zu Fuß über den Somerweg zur Hütte auf.
Schlechtes Wetter beim Aufstieg zur Hütte
Der Michl (Hüttenwirt) hat die Hütte über den letzten Sommer sehr schön renoviert, hier ein Eindruck von der neuen Stube mit Kachelofen:
Stube der Winnebachseehütte im neuen Look, sehr gelungen!
Am ersten Tag, Samstag, war das Wetter noch durchwachsen, wir haben uns nach Rücksprache mit dem Hüttenwirt für den Westklichen Seeblaskogel entschieden. War für die gegebenen Umstände mal wieder die beste Wahl. Wir waren die ersten und mussten spuren (das hat überwiegend der Tom alleine erledigt, Danke nochmal an den Tom).
Am Sonntag war schönes Wetter angesagt und wir haben den Breiten Grieskogel als Tour ausgewählt, anbei ein paar Bilder, dazu braucht man nichts mehr sagen.
Nach einer ausgiebigen Rast auf dem Gipfel sind der Walter und Robert abgefahren. Tom, Alex und Mich sind noch den Grastalferner abgefahren, war ein Vorschlag vom Tom. Und es war eine super Entscheidung, die Abfahrt auf dem Gletscher im perfekten Firn ein Hochgenuss. Natürlich hat sich die Tagestour für die drei Kameraden um ca 500 Hm erweitert. War ein absolut toller Tag.
Am Sonntagabend waren wir gemütlich auf der Hütte, haben gegessen und das eine oder andere Getränk ist gelaufen. Dann stand die Planung für den Montag an, die Überschreitung durch die Geislehnscharte wurde wieder diskutiert. Diesmal haben wir uns alle fünf dazu entschieden diese Tour zu machen.
Am Montag war perfektes Wetter, zunächst von der Hütte los und den Bachfallenferner rauf, bei einer Höhe von ca. 3.040 m ist der Einstieg in die Geislehnscharte. Mit gehörigem Respekt sind wir einzeln die Scharte hochgeklettert:
Nach einer Brotzeit auf der engen Scharte dann Abfahrt Richtung Amberger Hütte, einfach genial:
Nach dieser tollen Abfahrt, wohlverdiente Rast mit Mittagessen auf der Amberger Hütte. Bei sommerlichen Temeraturen und kühlen Getränken saßen wir auf der Terrasse:
keine Werbung, die Belohnung nach drei super Tourentagen. Auf der Terrasse der Amberger Hütte.
Das war wieder einmal ein super Tourenwochenende auf der Winnebachseehütte. Danke an alle Teilnehmer, den Wirt der Hütte und seinem Taem für die hervorragende Bewirtung. Wir kommen bestimmt in der nächsten Saison wieder.
Heute wollte ich nochmal eine kleine Runde um den Rauhkopf zum Taubenstein rauf machen. Es war zwar sehr schönes Wetter, aber frühsommerlich warm.
Der Aufstieg direkt zur Schönfeldhütte geht nicht mehr, man muss zum Lochgraben und den Weg rauf zu den Schönfeldalmen.
Bis zu den Schönfeldalmen musste ich zweimal abschnallen und gehen.
Dann den Weg rauf linkshaltend ich wollte eventuell erst zum Jägerkamp. Allerdings war das oben gleich klar dass Jägerkamp nix mehr ist mit Ski. Also bin ich runter zur Schnittlauchmoosalm und hoch zum Tanzeck.
Die Rinne vom Tanzeck wäre von der Schneemenge schon noch o.k. aber da es auch in der Nacht keinen Frost mehr hatte schon vormittag alles total weich.
Die Rine runter an der Krottenthaleralm vorbei in den Krottenthalergraben und zum Ausgangspunkt (ca. 1.400m) für den erneuten Aufstieg zum Taubenstein. Der Aufstieg zum Taubenstein geht noch an der Hütte muss man einige Meter die Ski tragen.
Das Taubensteingipfelstüberl hatte heute zu, schade kein Cappucciono beim Andy. Da musste eben der Tee aus dem Rucksack genügen, aber auf der Bank vor der Hütte war es als Entschädigung schön warm und sonnig.
Schließlich Abfahrt zum Taubensteinparkplatz, einmal Skitragepassage, ansonsten total aufgeweichter Schnee. Ich befürchte das könnte für diese Saison die letzte Tour im Freiraum gewesen sein.
Für die Kameraden die noch auf Hochtouren unterwegs sind noch ein schönes Saisonende. Und eventeull sehen wir uns im Sommer irgendwo in den Bergen, am liebsten natürlich in der Freiraumregion. Mit meinen Kameraden gehts am Freitag ja auf die Winnebachseehütte, hoffentlich haben wir da auch noch ein paar schöne Touren.
Heute den 19.03.16 bin ich um 8:00 von der Schönfeldhütte aufgebrochen. Beim ersten Blick aus dem Fenster hat man schon in aller Früh gesehen dass ein super Tag bevorsteht.
Zunächst bin ich von der Hütte zum Raukopf rauf, ich wollte unter dem Gipfel die Nordost Flanke runter. Beim Aufstieg und gleich von der Hütte weg war alles noch hart gefroren. Ich hatte ein bisschen Zweifel ob die Abfahrt noch gut ist, o.k. Exposition Nordost heißt es kommt auch früh schon die Sonne rein.
An der Wächte angekommen als erstes der Blick über die Kante runter, schaute aber gut aus. Ich habe zügig abgefellt und zur Abfahrt hergerichtet. Dann gleich über die Kante und runter, die ersten Meter gehts rassig rein, da wars auch hart gefroren, aber schon bald traumhafter Pulver, der ganze Hang ein aboluter Hochgenuss.
Zwei Stunden später wäre es sicher schon nicht mehr so gut gewesen.
Runter an der Krottentaler Alm vorbei und Beginn des nächsten Aufstieges zum Taubenstein. Nach dieser tollen ersten Abfahrt wollte ich nun gleich zur Nebelrinne. Vorbei am Taubenstein und um den Lämpersberg herum zum Kirchstein und dann heute die oberste Spur zur Rotwand rüber. Ich bin gleich direkt zum Einstieg der Nordostrinne. Wenn man auf der mächtigen Wächte über der Nebelrinne steht und den ersten Blick nach unten riskiert ist es immer ein wenig mulmig, heute war zum Einstieg erstmal ein sauberer Absatz zum runterspringen zu bewältigen. Die Rinne war aber dann in tadellosem Zustand.
Ich bin nicht ganz runter zur Großtiefentalalm, sondern gleich wieder über die Kümpfelscharte zunächst Richtung Rotwandhaus, aber dann rüber zur Auerspitz. Nach einer Mittagspaue direkt neben dem Gipfelkreuz und in herrlicher Sonne die Nordabfahrt. Diese Abfahrt ist fast immer Klasse, heute war sie das natürlich auch. Das war nun auf meiner heutigen Tour die dritte Superabfahrt. An der Großtiefentalalm wieder auffellen und rauf zum Miesingsattel. Felle runter, Stiefel zu und runter an der Kleintiefentalalm vorbei und Richtung Taubensteinhaus. Viertes Auffellen und Aufstieg zum Taubensteinhaus, jetzt war ich reif für eine Pause an der Hütte, Im Freien ein Weißbier (alkoholfrei) und eine Suppe, dann war ich wieder bereit zum Weitergehen. Nochmal rauf zum Taubensteingipfelstüberl und beim Andy noch einen Cappuccino. So jetzt die Talabfahrt, aber ich musste heute noch zur Schönfeldalm, weil ich meine Sachen für die Übernachtung dort gelassen habe. Dieser erneute Aufstieg war jetzt schon anstrengend, und ich war froh als ich die Schönfeldhütte erreichte. Schnell meine Sachen rausholen im großen Rucksack verstauen und noch ein paar Meter aufsteigen, dann endlich letzte Abfahrt zum Auto am Taubensteinbahnparkplatz.
Eine absolut grandiose Rotwandreibn geht zu Ende, mit drei hervorragenden Abfahrten.
Fakten zur Tour:
Die Tour wie ich sie heute gegangen bin sind gute 1.400 hm und ca. 18 km. Das ist schon eine ausgewachsene Tagestour, die häufigen Ab- und Auffellaktionen kommen auch noch dazu. Aber es lohnt sich immer wieder. Die Bedingungen waren sehr gut, strahlendes Frühlingswetter und Lawinenstufe 1.
Am Mittwoch den 16.03. haben wir uns wie hier im Blog angekündigt um kurz vor halb sieben auf dem Parkplatz der Taubensteinbahn getroffen.
Teilnehmer waren der Michael D. (Wadlbeiser), Alex F. und der Sailer Mich. Es war super Wetter, der Mond war zwar nicht voll hat aber ordentlich das Gelände ausgeleuchtet. In einer guten Stunde (Dank Wadlbeiser) sind wir dann zum Taubensteingipfelstüberl rauf. Es sind aktuell hervorragende Bedingungen, die Schneesituation war in dieser Saison noch nie besser!
Leider ein schlechtes Handy-Bild (vielleicht hat der Wadlbeiser noch ein besseres)Nach einer kleinen Stärkung im Taubensteingipfelstüberl gings dann wieder zurück zum Parkplatz. Die Abfahrt ist zwar größtenteils pistenmäßig eingefahren, aber in tadellosem Zustand. So kann der Ausklang der Saison im Freiraum weitergehen.
Technische Daten der Tour:
Lawinenlage für den Raum Bayerische Voralpen : 2 (mäßig)
Höhendifferenz Aufstieg und Abfahrt gleich: ca. 510 Meter
Distanz Aufstieg und Abfahrt gleich je ca. 3 km
Wer Interesse hat kann sich gerne bei mir melden, dann gebe ich auch die Aufzeichnung der Tour als gpx-Datei heraus.
Am 6. Februar bei super Wetter vom Taubensteinbahn Parkplatz los. Vorbei an der Schönfeldalm, über die oberen Schönfeldalmen rauf. An der Schnittlauchmoosalm vorbei hoch zum Tanzeck.
Abfahrt zur Krottentaler Alm, grandioser Powder. Aufstieg zum Taubenstein. Nach Einkehr am Taubensteingipfelstüberl Abfahrt zum Parkplatz.